Zur Rolle kortikolimbischer affektregulatorischer Mechanismen bei der Therapie depressiver Erkrankungen
Detlef E. Dietrich, Catharina Bonnemann, Hinderk M. Emrich · Psychiatrische Praxis · 2007 · Heft S 3 · S. S287-S291
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Komplexität der affektiven Erkrankungen zugrunde liegenden Pathomechanismen erschwert den therapeutischen Zugang zu diesen Störungen. Während die medikamentöse Therapie depressiver Erkrankungen bisher hauptsächlich auf die Beeinflussung monoaminerger Neurotransmittersysteme zielte, mehren sich Hinweise, dass auch bisher weniger beachtete Regelkreise für die Affektregulation bei depressiven Störungen bedeutsam sind. Hierzu zählen insbesondere kortikolimbische, sog. TOP-DOWN-Regulationsmechanismen, die bei depressiven Erkrankungen in engem Zusammenhang stehen mit negativen Prädiktionen und der…