HIV-positive Schwangere – muss die Sectio wirklich immer sein?
R Kästner, M Müller, U Sonnenberg-Schwan, A Gingelmaier · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Ein wesentliches Ziel in der Betreuung HIV-positiver Schwangerer ist die Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung des HI-Virus. Neben medikamentöser Behandlung in der Schwangerschaft und dem Verzicht auf das Stillen hat auch die primäre Sectio zur Verringerung der Übertragungswahrscheinlichkeit beigetragen. Methodik: Trotz vieler vorliegenden Daten, die unter günstigen Umständen (Einnahme einer HAART, Viruslast unter der Nachweisgrenze, keine geburtshilflichen Risikofaktoren) nur noch einen marginalen Benefit der elektiven Sectio belegen, halten sich in Deutschland die universellen Empfehlung hier…