Fahrsimulatoruntersuchung bei Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom: Konsequenzen für die Beurteilung der Fahrtüchtigkeit?
M Orth, I Seifert, A Herting, J Walther, G Schultze-Werninghaus, S Kotterba, H Duchna · Pneumologie · 2007 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) haben ein erhöhtes Unfallrisiko. Fahrtüchtigkeit wird nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) bei Patienten mit OSAS und Tagesmüdigkeit erst 6 Wochen nach eingeleiteter CPAP-Therapie und dokumentiertem Therapieerfolg im Hinblick auf die Tagessymptomatik und Leistungsfähigkeit angenommen. Dieser lange Zeitraum ist aus sozioökonomischer Sicht und vor dem Hintergrund drohender Sanktionen wie Entlassungen z.B. bei Berufskraftfahrern nur schwer realisierbar. Fragestellung: Die vorliegende Studie unt…