Primäre hintere Kapsulorhexis mit Einknöpfen der Linsenoptik: Eine Alternative zur Kapselsackimplantation scharfkantiger IOLs?
RM Menapace · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2007 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Kapselsackimplantation scharfkantiger IOLs hat Nachteile: Die Fibrose des überlappenden Rhexisblattes reduziert den freien Optikdurchmesser. Die scharfe Kante kann wirkungslos bleiben oder werden, indem die Kapselsackfusion ausbleibt, oder durch zentripetal drängende LEZ-Massen wieder aufgehoben wird. Demzufolge lässt sich die Kapsulotomierate nicht unter ca. 15% senken. Methode: Durch Einknöfen der Optik in eine hintere Kapsulorhexis kommt der Hinterkapselrand auf der Optikvorderfläche zu liegen. Zentralwärts migrierende LEZ können nicht mehr hinter die Optik gelangen. Eine Vorderkapselfibros…