Ereigniskorrelierte Potentiale bei Morbus Wilson
P Günther, W Hermann, A Wagner · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Der Morbus Wilson, eine autosomal-rezessive Störung des hepatischen Kupfertransportes ist vorrangig durch hepatische und extrapyramidale Symptome gekennzeichnet. Im Langzeitverlauf klagen viele Patienten zusätzlich über kognitive und depressive Störungen und das komplexe Schädigungsmuster der Erkrankung mit Beteiligung unterschiedlicher Funktionssysteme lässt neuropsychologische Defizite vermuten. Allerdings gibt es bisher wenig systematische Studien über die zerebrale Informationsverarbeitung bei Morbus Wilson. Methoden: Bei 25 Patienten mit gesichertem Morbus Wilson (19 mit einer neurologischen, 6…