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Schmerzverarbeitung ist schneller als taktile Verarbeitung im menschlichen Gehirn

M Ploner, J Gross, L Timmermann, A Schnitzler · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04

Dokument
1167070
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Neurophysiologie
Autor:innen
M Ploner, J Gross, L Timmermann, A Schnitzler
Ausgabe
Heft 04 / 2007
Seiten
–
Erschienen: 2007-04-11 00:00:00
ISSN
1434-0275

Zusammenfassung

Schmerz signalisiert Bedrohung und motiviert behaviorale Reaktionen deren Effizienz wesentlich von einer kurzen Reiz-Antwort-Latenz abhängt. Paradoxerweise sind die peripheren und spinalen Leitungsgeschwindigkeiten von Schmerz jedoch wesentlich niedriger als für taktile Information. Die zerebralen Verarbeitungszeiten und Reaktionszeiten von Schmerz und Berührung waren bisher jedoch nicht vollständig bekannt und sind in der vorliegenden magnetenzephalographischen Studie verglichen worden. 10 gesunde Probanden nahmen an einem einfachen Reaktionszeitexperiment teil. Es wurden randomisiert nicht-schmerzhafte taktile…

Schlagworte

Berührung Klinische Neurophysiologie