Apert-Syndrom und Missbildung des Bulbus venae jugularis
S Gartenschläger, C Grieser, J Pinkernelle, W Vater, RJ Schroeder · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2007 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Das Apert-Syndrom ist eine hereditäre Erkrankung pränatalen Ursprungs. Es ist die am stärksten ausgeprägteste und am häufigsten vorkommende Krankheitsform kraniofazialer Dysostosen. Die Inzidenz liegt zwischen 1 auf 160.000 Lebendgeburten. In einem Drittel der Patienten treten Schädelasymmetrien mit asymmetrischer Ausbuchtung des Schläfenbeins mit konsekutiver Schwerhörigkeit auf. Letztere kann auch durch Deformitäten der nasopharyngealen Region verursacht sein. Die Komplexität der zumeist therapiebedürftigen Symptome erfordert eine zumeist frühzeitige und umfassende bildgebende Diagnostik. Methode: Eine…