Morbus Crohn assoziierte zerebrale Vaskulitis
K Plenagl, K Bruckmaier, L Esposito, H Poppert · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine 28-jährige Patientin stellte sich mit V.a. einen seit 6 Wochen bestehenden Status migränosus mit rezidivierender Fokalneurologie im Sinne von Sensibilitätsstörungen der linken Hand sowie einer Schwäche der rechten Hand vor. Seit 9 Jahren ist eine Migräne mit Aura mit etwa 4 Migräneattacken/Monat sowie seit 12 Jahren ein Morbus Crohn mit extraintestinaler Beteiligung (Vormedikation mit Azathioprin bis vor 4 Monaten mit Leberenzymerhöhung; danach orales Ausschleichen von Prednisolon) bekannt. Kernspintomografisch zeigten sich multiple frische, subakute und ältere ischämische Veränderungen in beiden Hemisphäre…