Vitreoretinale Grenzflächenchirurgie bei epiretinaler Gliose
R Zimmer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2007 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die epiretinale Gliose ist eine relativ häufige Ursache von Visusreduktion und Metamorphopsien. Sie tritt idiopathisch gehäuft nach dem 50. Lebensjahr, sekundär, z.B. im Rahmen einer Diabetischen Retinopathie, auch schon bei jüngeren Patienten auf. Anatomische Besonderheiten der vitreoretinalen Genzschicht, die im Vortrag graphisch dargestellt werden, sind insbesondere bei der anzuwendenden Operationstechnik zu beachten. So führen nach der Glioseentfernung zurückbleibende Fibrozyten auf der Membrana limitans interna häufig zu erheblichen Glioserezidiven. Dies kann durch ein routinemäßiges Entfernen der ILM nach…