Eine artefizielle Störung als Ursache einer therapierefraktären Ceratoconjunctivitis atopica mit beidseitigem konsekutiven Visusverlust
V Hamann, LE Pillunat · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2007 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Grundlage: Als artefizielle Störungen werden selbstschädigende Handlungen beschrieben, die zu einer objektivierbaren, klinisch relevanten Schädigung des Organismus führen. Diese geschehen im Verborgenen und führen zu medizinischen, teils invasiven Maßnahmen. Die Handlung geschieht zielgerichtet und bewusst gesteuert – aber oft in dissoziativen Zuständen – ohne dass der Vorgang dem Patienten anschließend erinnerlich sein muss. Die der Störung zugrunde liegende Motivation ist meist unklar und unterliegt innerseelischen oder auch sozialen Gründen. Kasuistik: Eine Patientin, die sich seit 2002 mit einer schweren Cer…