CareLit Fachartikel

Der Weichselzopf - Krankheit, Aberglaube, Charakterprofil und Erinnerungskultur

R. Möhn · Aktuelle Dermatologie · 2008 · Heft 01/02 · S. 45-51

Dokument
1167789
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Dermatologie
Autor:innen
R. Möhn
Ausgabe
Heft 01/02 / 2008
Jahrgang 34
Seiten
45-51
Erschienen: 2008-01-01 00:00:00
ISSN
0340-2541

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Ärzte früherer Jahrhunderte haben aus einer spontanen, im Verlauf der unterschiedlichsten Erkrankungen, zusätzlich mit Infektionen aller Art, mangelhafter Hygiene und Verlausung auftretenden Haarverfilzung eine Krankheit sui generis gemacht, die sog. Weichselzopfkrankheit. Das Erscheinen eines mehr oder weniger prächtigen Zopfes war zwar ein schwerer Schicksalsschlag, wurde aber andererseits häufig nicht ungern gesehen, da man glaubte, der Zopf diene der Ausleitung schlechter Körpersäfte und ein ungestörtes Wachstum führe später zur Heilung von schwerer Krankheit. Ein Abschneiden in der Blüte…

Schlagworte

Aberglaube Ärzte Aktuelle Dermatologie