Letale familiäre Insomnie - Eine seltene Differenzialdiagnose in der Demenzabklärung
M. Friedrich, R. Körte, C. Portero, T. Arzberger, H. A. Kretzschmar, I. Zerr, W. Nacimiento · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2008 · Heft 01 · S. 36-39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die letale familiäre Insomnie (fatal familial insomnia, FFI) ist eine 1986 erstmals beschriebene, autosomal-dominant vererbbare Prionenerkrankung, verursacht durch eine Missense-Mutation im Codon 178 des Prionproteingens (PRNP) auf Chromosom 20. Ein zusätzlicher Methionin-Valin-Polymorphismus im Codon 129 des PRNP führt zur Ausbildung unterschiedlicher Phänotypen. Das klinische Bild der FFI ist charakterisiert durch einen gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus mit daraus resultierenden Vigilanzschwankungen. Autonome Überaktivierung, Myoklonien, motorische Defizite und kognitive Beeinträchtigungen sind we…