Psychopharmakologische Behandlung von und bei Persönlichkeitsstörungen
A. Quante, S. Roepke, A. Merkl, I. Anghelescu, C.-H. Lammers · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2008 · Heft 03 · S. 139-146
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bis heute gibt es keine Zulassung eines Psychopharmakons für die Behandlung einer einzelnen Persönlichkeitsstörung. Lediglich für die Borderline-Persönlichkeitsstörung existiert eine Datenlage, auf deren Grundlage die Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft die Pharmakotherapie als eine Option aufführt. Dies liegt zum einen am Mangel an doppelblinden randomisierten Studien, zum anderen an den Störungsbildern selbst. Die Persönlichkeitsstörungen zeigen eine hohe Komorbidität untereinander und eine hohe Prävalenzrate verschiedener Achse-I-Störungen (z. B. Abhängigkeitserkrankungen). Somit richtet…