Myeloablative Radioimmuntherapien zur Konditionierung bei Patienten mit AML, MDS und multiplem Myelom vor Stammzelltransplantation
I. Buchmann · Der Nuklearmediziner · 2008 · Heft 02 · S. 151-163
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Einführung aggressiver Konsolidierungstherapien und hämopoetischer Stammzelltransplantationen hat die Prognose von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML), myelodysplastischem Syndrom (MDS) und mutiplem Myelom verbessert. Nur ein kleiner Teil der Patienten erreicht nach der Stammzelltransplantation jedoch ein dauerhaft krankheitsfreies Überleben. Ursache sind neben Rezidiven auch die therapieassoziierten Toxizitäten und Komplikationen nach der Transplantation. Die myeloablative Radioimmuntherapie setzt radioaktiv markierte, monoklonale Antikörper (mAb) mit Affinität für das hämopoetis…