Kasuistik: Familienkonferenz bei ungünstiger Prognose
Jürgen Frost · Erfahrungsheilkunde · 2010 · Heft 04 · S. 233-235
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Diagnose Krebs ist für die meisten Menschen niederschmetternd. Neben der belastenden Behandlung sind viele Patienten mit dem Rückzug ihres sozialen Umfelds konfrontiert, in einer Situation, in der sie es am meisten brauchen. Ein multimodales therapeutisches Vorgehen, das die mentale Ebene und die Beziehung zu Angehörigen/Freunden einbezieht, kann den Therapieerfolg oder gar erst die Bereitschaft zu einer tumorspezifischen Therapie fördern. Der Autor hat in seiner Praxis die sog. Familienkonferenz entwickelt, die in einem Fallbeispiel exemplarisch vorgestellt wird.