CareLit Fachartikel

Kulturgeschichte und Dermatologie

E. G. Jung · Aktuelle Dermatologie · 2010 · Heft 05 · S. 192-195

Dokument
1167969
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Dermatologie
Autor:innen
E. G. Jung
Ausgabe
Heft 05 / 2010
Jahrgang 36
Seiten
192-195
Erschienen: 2010-05-01 00:00:00
ISSN
0340-2541

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Haut und damit die Dermatologie haben ihren Ursprung in der Kulturgeschichte, und zwar in der frühen Zeit der Entstehung der Mythen. Dies kann am Mythos des geschundenen Satyrs Marsyas beispielhaft gezeigt werden. Er ist bis heute wirkkräftig. Der Leichnam erfüllt die Metapher für Dominanz, Unterdrückung und für den Verlust von Person und Individualität. Die leere Hülle der Haut allerdings steht für Fruchtbarkeit und rhythmische Erneuerung nach dem Symbol der sich häutenden Schlange. Solches wirkt bis heute weiter in der Psychodermatologie, der neuen Philosophie der Haut und in der aufkommend…

Schlagworte

Dermatologie Aktuelle Dermatologie