Wann sollten wir mit der medikamentösen Therapie beim Morbus Parkinson beginnen?
C. Buhmann, J. Klucken, A. Korchounov, M. Schwarz, P. Vieregge, W. H. Jost · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2010 · Heft S 01 · S. S31-S33
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Entscheidung, wann eine medikamentöse Therapie beim Morbus Parkinson begonnen werden sollte, ist nach wie vor mit Unsicherheiten bei Arzt und Patient behaftet. Das Fehlen einer gesicherten neuroprotektiven Therapie in Verbindung mit der Sorge vor potenziellen kurz- oder langfristigen Nebenwirkungen der Medikation führen häufig zu einem abwartenden Verhalten und zum Aufschieben des Therapiebeginns. Neben der hierdurch fehlenden Symptomkontrolle mit häufig negativen Folgen für die Lebensqualität des Patienten gibt es zunehmend Hinweise, dass sich ein Aufschieben der Behandlung negativ auf den K…