Amnionmembrantransplantation bei herpetischen Hornhautinfektionen
D. Meller, H. Thomasen, K. Steuhl · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2010 · Heft 05 · S. 393-399
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schwere infektiöse Hornhautulzerationen, unter anderem mit herpetischer Genese, führen in der Regel zur deutlichen Beeinträchtigung der Sehschärfe bis hin zur Erblindung. Die Behandlung richtet sich nach der Grunderkrankung und erfordert neben einer breiten medikamentösen Therapie die Entwicklung chirurgischer Strategien zur Wiederherstellung der Integrität der kornealen Augenoberfläche. Herpetisch bedingte persistierende Hornhautepitheldefekte mit oder ohne Ulzeration bis hin zur Entwicklung einer neurotrophen Keratopathie mit dem Risiko der Perforation der Hornhaut stellen immer noch eine klini…