Artifizielle Störungen und selbstverletzendes Verhalten in der Hand- und Plastischen Chirurgie
J. Sproedt, A. von Campe, M. Bonaccio, J. G. Grünert · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2010 · Heft 01 · S. 49-54
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Artifizielle Störungen können als Ursache von selbstverletzendem Verhalten in jedem Fachgebiet zu protrahierten und komplikationsreichen Behandlungsverläufen führen. Bei einer Prävalenz von 1–5% im stationären Bereich ist es wichtig, das Krankheitsbild frühzeitig zu diagnostizieren, um selbst- und fremdinduzierten Schaden vom Patienten abzuwenden. Die Anamnese kann hier wichtige Hinweise geben. Die Gruppe der artifiziellen Störungen wird anhand von klinischen Beispielen aus der Hand- und Plastischen Chirurgie dargestellt. Eingegangen wird in diesem Zusammenhang auf die spezifische Arzt-Patienten-…