Hubers coenästhetische Schizophrenie: 50 Jahre eines Konzeptes
O. Somburg, H. Steinberg · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2008 · Heft 07 · S. 413-420
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Konzept der coenästhetischen Schizophrenie kann auch 50 Jahre nach seiner Erstbeschreibung durch Gerd Huber aus Sicht der Forschung als Ausgangspunkt grundlegender Einsichten zum Krankheitsverlauf der Schizophrenie sowie der Entwicklung des Basisstörungskonzepts gewertet werden und ist durch die oft verkannten Ursachen für den Leidensdruck der betroffenen Patienten für die heutige diagnostische und therapeutische Praxis relevant. Die coenästhetische Symptomatik kann, da sie sowohl bei idiopathischen Psychosyndromen als auch bei organischen Hirnaffektionen gleichermaßen auftreten kann, als sub…