Prinzipien des Late Enhancements
M Beer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Nachweis der späten myokardialen Kontrastmittelaufnahme, das late enhancement (LE), spielt eine immer größere Rolle in der kardialen Diagnostik. Bereits 1986 erstmalig beschrieben, hat die LE-Bildgebung seit 2001 mit der Einführung geeigneter Pulssequenzen (Inversions-Technik) durch Simonetti et al. einen raschen Schritt in die klinische Routinediagnostik gefunden. Pathophysiologisches Grundprinzip ist die verzögerte (Perfusionsstörung, Interstitiumausdehnung) Kontrastmittelkonzentrierung im Myokard. Ursächlich kommen sowohl akute wie chronische Erkrankungen des Myokards infrage, wobei neueren Untersuchungen…