Kernspinangiographie und zervikale Dopplersonographie zum Screening auf pulmonale arteriovenöse Malformationen beim Morbus Osler
A Schulze, G Schneider, U Geisthoff · Pneumologie · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT oder Morbus Osler) ist eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung des Gefäßbindegewebes. Epistaxis ist das häufigste Symptom, deshalb wird die Diagnose oft durch den HNO-Arzt gestellt. Da pulmonale arteriovenöse Malformationen (PAVM) mit schwerwiegenden Komplikationen einhergehen können, wird ein allgemeines Screening empfohlen. Bisher gibt es hierfür keinen Goldstandard. Methoden: Bei 128 konsekutivem Patienten mit der Arbeitsdiagnose HHT wurde kernspinangiographisch die Lungenstrombahn untersucht und eine Doppler-Sonographie der Arteria carotis co…