Das Chemokin SDF-1 vermittelt die gerichtete Migration transplantierter umbilikaler Zellen zum experimentellen perinatalen Hirnschaden
K Rosenkranz, S Kumbruch, K Lebermann, K Marschner, A Jensen, R Dermietzel, C Meier · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schädigungen des zentralen Nervensystems vor und während der Geburt können mit lebenslangen motorischen und kognitiven Beeinträchtigungen verbunden sein. In einem Modell des perinatalen hypoxisch-ischämischen Hirnschadens konnten wir zeigen, dass die intraperitoneale Transplantation mononukleärer Zellen aus Nabelschnurblut ein enormes Potential bei der Verbesserung der durch den Hirnschaden entstandenen motorischen Störungen aufweist (Meier et al., Pediatr. Res 2006;59:244–9). Die gerichtete Migration der Zellen vom Transplantationsort zur Läsion ist Voraussetzung für ihre therapeutischen Effekte. Die am sogenan…