Surfactantapplikation mit versus ohne PEEP – Verteilung in der Lunge und Einfluss auf den Gasaustausch
S Navarro-Psihas, W Burkhardt, K Clausen, N Blassnig, A Wemhöner, M Rüdiger · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die intratracheale Applikation von Surfactant ist Routinetherapie des Atemnotsyndroms. Üblicherweise wird Surfactant nach Dekonnektion des Endotrachealtubus von der Beatmung intratracheal appliziert. Der damit verbundene Verlust an Positivem Endexpiratorischem Druck (PEEP) kann dazu führen, dass Lungenareale mit schlechter Compliance kollabieren. Surfactant verteilt sich intrapulmonal jedoch überwiegend in rekrutierte Lungenareale. Hypothese: Bei surfactantdepletierten Ferkeln führt die Applikation von Surfactant unter Erhalt eines adäquaten PEEP zu einer besseren Oxygenierung und intrapulmonalen Su…