N-Acetylglutamat-Synthetase-Defekt – die seltenste Form der Harnstoffzyklusstörungen – Therapiemöglichkeiten anhand eines Fallberichts
D Lopes Videira, C Bender, E Komini, M Hofbeck, J Häberle, H Korall, D Scheible, FK Trefz, M Henschen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Harnstoffzyklusstörungen sind genetisch bedingte Defekte der Entgiftung von Ammoniak. Es sind insgesamt sechs verschiedene Enzymdefekte bekannt. Den Harnstoffzyklusstörungen gemeinsam sind im Rahmen von Entgleisungen eine Hyperammonämie und die daraus resultierende Enzephalopathie. Die Symptome sind unspezifisch: Trinkschwäche, Atemstörungen, Hypothermie, Lethargie, muskuläre Hypotonie, Koma, Krampfanfälle und Multiorganversagen. Fallbericht: Ein hypotrophes Neugeborenes wurde am 3. Lebenstag bei Trinkschwäche und Hyperbilirubinämie in der Kinderklinik stationär aufgenommen. Am 5. Lebenstag entwickel…