GnRh-Agonisten zur Ovarprotektion bei onkologischen Therapie – Die simultane Applikation eines GnRH-Antagonisten kann den FSH/LH „flare up“ eines GnRH-Agonisten verringern
T Frambach, S Blissing, M Wamsler, J Dietl, M von Wolff · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Als Nebenwirkung resultiert bei prämenopausalen Patientinnen nach Applikation einer Chemotherapie häufig eine Amenorrhoe. Möglichkeiten eines Fertilitätserhalts stellen die Durchführung einer Stimulationsbhandlung mit Oozyten-Kryokonservierung oder die Kryokonservierung von Ovargewebe dar. Durch die Gabe eines GnRH-Agonisten während der Chemotherapie kann eine Ovarschädigung ggf. reduziert werden. GnRH-Agonisten sollten jedoch aufgrund der initialen FSH/LH-Freisetzung (flare up) mindestens 1 Woche vor Beginn der Chemotherapie appliziert werden. Bei vielen onkologischen Erkrankungen kann diese Empf…