CareLit Fachartikel

GnRh-Agonisten zur Ovarprotektion bei onkologischen Therapie – Die simultane Applikation eines GnRH-Antagonisten kann den FSH/LH „flare up“ eines GnRH-Agonisten verringern

T Frambach, S Blissing, M Wamsler, J Dietl, M von Wolff · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 05

Dokument
1168765
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
T Frambach, S Blissing, M Wamsler, J Dietl, M von Wolff
Ausgabe
Heft 05 / 2008
Seiten
–
Erschienen: 2008-05-15 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Fragestellung: Als Nebenwirkung resultiert bei prämenopausalen Patientinnen nach Applikation einer Chemotherapie häufig eine Amenorrhoe. Möglichkeiten eines Fertilitätserhalts stellen die Durchführung einer Stimulationsbhandlung mit Oozyten-Kryokonservierung oder die Kryokonservierung von Ovargewebe dar. Durch die Gabe eines GnRH-Agonisten während der Chemotherapie kann eine Ovarschädigung ggf. reduziert werden. GnRH-Agonisten sollten jedoch aufgrund der initialen FSH/LH-Freisetzung (flare up) mindestens 1 Woche vor Beginn der Chemotherapie appliziert werden. Bei vielen onkologischen Erkrankungen kann diese Empf…

Schlagworte

Chemotherapie Amenorrhoe Betrug Geburtshilfe und Frauenheilkunde