Stellenwert der Hysterektomie (HE) beim Partial- und Totalprolaps. Kann die laparoskopische Hysterosakropexie zur Stabilisierung der Beckenbodentopographie beitragen?
S Bettin · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Viel zu häufig wird in der Descensuschirurgie die HE beim Partial- oder Totalprolaps angewendet. Eine zurückhaltende Indikationsstellung führt zu einer Verringerung der Rezidive und ermöglicht im Rezidivfall den fixierten Uterus als Stabilitätsfaktor im Beckenboden zu nutzen. Die Organerhaltung zielt bewusst auf die Nutzung autologen Gewebes um möglichst die Verwendung von alloplastischem Fremdmaterial zu vermeiden. Methodik: Laparoskopische Hysterosakropexie (n=317 1998–2006)- Follow up (3–8 Jahre n=235– prämeopausal n=76, menopasual n=46, postmenopausal n=113. Ergebnisse: Bei 313 Frauen (Follow…