Neuroendokrine Tumoren des Gastrointestinaltraktes
J Bornschein, M Kidd, P Malfertheiner, I M Modlin · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2008 · Heft 28/29 · S. 1505-1510
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwei Drittel aller neuroendokrinen Tumoren (NET) sind im gastroentero-pankreatischen System lokalisiert. Je nach Lokalisation zeigen sich Unterschiede in Differenzierung, klinischer Symptomatik und Prognose. Die Symptome sind meistens durch lokale Tumormasseneffekte oder tumorassoziierte Fibrose bedingt. Ein „Karzinoidsyndrom” mit Flush und Diarrhoe tritt bei < 10 % der Patienten auf. Diagnostisch sind initial die Bestimmung von Chromogranin A (Serum) oder der 5-Hydroxyindolessigsäure (24h-Sammelurin) angezeigt. Bildgebend steht die Somatostatinrezeptorszintigraphie im Vordergrund, kann aber durc…