Konnatale Impfröteln ohne Embryopathie bei einem Neugeborenen
K Gsell, B Keyser, A Artlich · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Pränatale Infektionen sind bei der Abklärung der intrauterinen Wachstumsretardierung eine wichtige Differentialdiagnose. Bei einer Rötelninfektion im Stadium der Organogenese können Schäden im Sinne des Gregg-Syndroms auftreten. Wir berichten über ein wachstumsretardiertes Neugeborenes ohne Embryopathie, bei dem serologisch eine frühe Auseinandersetzung mit dem Rötelnvirus nachweisbar war. Kasuistik: Reifes mnl. Neugeborenes, Geburtsgewicht 2755g (P50% und sprach gegen eine akute Infektion in den letzten 3 Monaten. Die erweiterte Anamnese ergab eine MMR-Impfung der Mutter bei nicht suffizientem Röte…