Stent und Stentgrafts bei langstreckigen Verschlüssen der A. femoralis superficialis sowie der A. poplitea
S Müller-Hülsbeck · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Derzeit befindet sich nur ein einziger Stentgraft auf dem Markt, welcher aus einem Nitinol-Skelett besteht und mit einer ePTFE-Membran ausgekleidet ist. Die potentiellen Vorteile des endoluminalen Bypasses gegenüber der herkömmlichen Stentimplantation liegen darin, dass das Einwachsen von Gewebe verhindert und Wandunregelmäßigkeiten wie Ulcerationen, Dissektionen und Defekte überdeckt werden. Mitte der 90er Jahre wurde dieses Konzept erstmals angewendet, um zum Beispiel Poplitealaneurysmata auszuschalten. Die damals verwendeten dacronummantelten Prothesen stehen dem Anwender schon lange nicht mehr zur Verfügung.…