Bildgebungsmodalitäten und ihre Kontrastmittel: Ein kurzer Überblick
T Wallenhorst · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kontrastmittel erlauben nicht nur eine „statische“ Aussage über das Anreicherungsverhalten sowie eine „funktionelle“ Aussage über Blutfluss und Unversehrtheit von Membranen, z.B. der Bluthirnschranke. Die ersten Röntgen-KM, die eine Anwendung am Lebenden zuließen, wurden bereits 1927 vorgestellt. Die Wirksubstanz ist Iod, welches zu einer vermehrten Absorption der Röntgenstrahlung und so zu einer Verschattung (im Bild hell) führt. Grundstruktur der modernen wasserlöslichen KM ist ein Benzolring, an dem neben verschiedenen Seitenketten drei Jodatome gebunden sind. Im Ultraschall spielen Kontrastmittel eher eine u…