Vitamin D und Krebs
N.N. · Deutsche Zeitschrift für Onkologie · 2011 · Heft 03 · S. 106-111
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zirka 60 % der deutschen Bevölkerung weisen einen Vitamin-D-Mangel auf, bestimmt über die Serumkonzentrationen von 25-Hydroxy-Vitamin D3. Vitamin D hat antikarzinogene Wirkungen wie Apoptose-Induktion oder Inhibierung der Angiogenese. Sonnenlichtexposition verbessert den Vitamin-D-Status und vermindert das Krebsrisiko für die meisten Tumor-Lokalisationen. Die überwiegende Zahl der Studien zeigt, dass niedrige Vitamin-D-Aufnahme oder niedrige Serumkonzentrationen von 25-Hydroxy-Vitamin D3 mit erhöhter Tumorinzidenz und -mortalität assoziiert sind. Bei Tumorpatienten sind höhere Serumkonzentratione…