Stickstoffmonoxid (NO) bei RDS und BPD des Frühgeborenen
H Hummler · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Inhalativ verabreichtes NO (iNO) aktiviert die Guanylatcyclase und führt über eine höhere Konzentration von cGMP zur Relaxation der pulmonalen glatten Gefäßmuskulatur. Dies führt bei Lungenerkrankungen mit Ventilations/Perfusions-Verteilungsstörungen durch eine Verbesserung der Perfusion belüfteter Areale zu einem verbesserten Ventilations-Perfusion-Match und damit zu einem besseren pulmonalen Gasaustausch. Zusätzlich werden bei noch offenem Ductus arteriosus und Foramen ovale extrapulmonale Rechts-Links-Shunts reduziert. Bei reifen Neugeborenen mit pulmonaler Hypertension wird durch die Anwendung von iNO das Ri…