Der Plethysmografie-Variabilitätsindex (PVI) ist kein geeigneter Indikator für einen Volumenmangel bei überwiegend spontan atmenden Frühgeborenen
N Müller, S Bagci, A Müller, P Bartmann, A Franz · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Volumensubstitution ist eine häufig angewandte Therapie der arteriellen Hypotension bei Frühgeborenen. Der Plethysmografie-Variabilitätsindex (PVI) ermöglicht eine nicht invasive, kontinuierliche Quantifizierung der durch intrathorakale Druckschwankungen bedingten, atemabhängigen Variabilität der Pulskurve und könnte deshalb einen Volumenmangel anzeigen. Dies wurde bisher jedoch nur bei beatmeten Erwachsenen untersucht. Ziel: Zu prüfen, ob der PVI bei Frühgeborenen einen Volumenmangel anzeigen kann. Methoden: Bei n=20 VLBW-Frühgeborenen wurden während der ersten 96 Lebensstunden mithilfe eines Radic…