CareLit Fachartikel

Unterarmgangrän und Hirninfarkt bei „normaler“ Gerinnung: Homozygoter Antithrombin III – Mangel Typ II (Budapest)

M Blohm, K Lehmberg, G Hillebrand, A Neu, I Ridderbusch, R Schneppenheim, D Singer · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06

Dokument
1169398
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Pädiatrie
Autor:innen
M Blohm, K Lehmberg, G Hillebrand, A Neu, I Ridderbusch, R Schneppenheim, D Singer
Ausgabe
Heft 06 / 2010
Seiten
–
Erschienen: 2010-06-09 00:00:00
ISSN
0300-8630

Zusammenfassung

Hintergrund: Bei Neugeborenen können sich eine Reihe von signifikanten Gerinnungsstörungen hinter einer scheinbar normalen Globalgerinnung verbergen. So liegt etwa beim Typ II des kongenitalen Antithrombin III (AT) – Mangels ein dysfunktionelles Protein vor, sodass die AT-Aktivität im Standardassay in vitro normal erscheint, obwohl sie in vivo deutlich herabgesetzt ist. Wir berichten über ein Neugeborenes mit schwersten Zeichen einer Thrombophilie, bei dem sich der zugrundeliegende kongenitale AT-Mangel erst über direkte Aktivitätsmessung und Genanalyse feststellen ließ. Fallbericht: Eutrophes, reifes, männliche…

Schlagworte

Antithrombin III Antithrombin-III-Mangel Diagnostik Infektion Klinische Pädiatrie