Ungewöhnlich milder Verlauf eines Undine-Syndroms bei einem reifen Neugeborenen und familiärer Häufung
Z Demir, S Böckelmann, G Kutschke, S Mark, T Abu-Tair, E Mildenberger · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das Undine-Syndrom oder auch kongenitales zentrales Hypoventilationssyndrom (CCHS) ist eine seltene angeborene Erkrankung, bei der die autonome Atemregulation gestört ist. Es liegt eine Störung der zentralen pCO2-Chemorezeptorsensitivität (verminderte CO2-Antwort) vor. Kinder mit Undine-Syndrom werden typischerweise postnatal intubiert und beatmet. Sie bedürfen ein Leben lang einer invasiven oder auch non-invasiven atemunterstützenden Therapie (Tracheostoma, Maskenbeatmung, Pacer oder Unterdruckbeatmung) während des Schlafs, einige auch im Wachzustand. Als krankheitsbestimmende Mutation wird eine Po…