Laparoskopische Therapie einer großen kongenitalen stielgedrehten Ovarialzyste
N Gilbert, A Hahn, H Wiedemann, A von der Wense, T Krebs · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Klinisch relevante größere Ovarialzysten sind mit einer Häufigkeit von 1:2500 Geburten zu finden. Die Pathogenese der Ausbildung dieser Zysten ist bisher nicht genau geklärt, eine relative hormonelle Überstimulation durch eine erhöhte Hormonrezeptordichte oder -affinität im fetalen Ovarialgewebe oder eine vermehrte plazentare β-HCG-Produktion werden als mögliche Ursachen postuliert. Dieser Fallbericht beschreibt die laparoskopische Therapie einer großen kongenitalen Ovarialzyste am 2. Lebenstag. Methodik: Unsere Patientin wurde in der 37. SSW per Sectio geboren und adaptierte sich zögerlich, aber seh…