Der Einsatz einer biologischen, regenerativen Matrix (Strattice™) zur Brustrekonstruktion mit Implantaten: Beginn einer neuen Ära?
KH Breuing · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Trotz zunehmender Verfügbarkeit der autologen Geweberekonstruktion ist die implantatbezogene Brustrekonstruktion nach Mastektomie die bei weitem am häufigsten angewandte Methode des Brustwiederaufbaus in USA und Europa. Trotz vieler Vorteile dieser Gewebeexpansion-Technik (kurze Operationsdauer, Vermeidung eines sichtbaren Hebedefektes, relativ beschränkte Invasivität) sind deren Nachteile dennoch beachtlich: Hebung der Seratusmuskulatur zur Stabilisierung und inferolateralen Implantatdeckung ist postoperativ schmerzhaft für die Patientin und kann zu ebensolchen Vernarbungen führen. Die Zeit der post…