Riechstörungen sind wesentlich häufiger als sie beklagt werden
H. Marschner, H. Gudziol, O. Guntinas-Lichius · Pädiatrische Praxis · 2010 · Heft 11 · S. 654-659
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Wahrscheinlich suchen weniger als 0,1% der Bevölkerung der westlichen Welt wegen Riech- und/oder Schmeckstörungen ärztlichen Rat. Dagegen ist von einer Prävalenz an Riechstörungen von ca. 20% auszugehen. Bezogen auf die Bevölkerung der Stadt Jena soll eruiert werden, wie viele Patienten in dieser Region wegen einer Riechstörung einen Arzt aufsuchen. MATERIAL UND METHODEN: Aus der Datenbank der HNO-Klinik Jena wurden alle Patienten ermittelt, die zwischen 1998 u. 2004 ihren Hauptwohnsitz in Jena hatten. Anhand der subjektiven Selbsteinschätzung des Riechvermögens und anhand von unters…