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Azacitidin - epigenetische Therapie des myelodysplastischen Syndroms (MDS)

Üpp, H.-P.; · Krankenhauspharmazie, Stuttgart · 2010 · Heft 3 · S. 89 bis 98

Dokument
116950
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankenhauspharmazie, Stuttgart
Autor:innen
Üpp, H.-P.;
Ausgabe
Heft 3 / 2010
Jahrgang 31
Seiten
89 bis 98
Erschienen: 2010-03-01 00:00:00
ISSN
0173-7597
DOI

Zusammenfassung

Das myelodysplastische Syndrom (MDS) umfasst eine heterogene Gruppe von Knochenmarksstörungen. In diesem Zusammenhang spielt die intratumorale Hypermethylierung definierter Promotorregionen im Fortschreiten der Erkrankung eine wichtige pathobiochemische Rolle. Mit Azacitidin kommt erstmals ein epigenetischer Therapieansatz zur Anwendung, mit dem die Transkription von Tumor-suppressorgenen wieder vorangebracht werden kann. Die Ergebnisse der AZA-001-Studie bestätigten eindrucksvoll die klinische Wirksamkeit des DNS-Methyltransferase-Inhibitors bei Hochrisiko-Patienten mit MDS, da nicht nur das Gesamtüberleben ver…

Schlagworte

THERAPIE RISIKO ANÄMIE ZEIT KNOCHENMARK BEDARFSPLANUNG AZACITIDIN SYNDROM ROLLE ERYTHROZYTEN LEUKOZYTEN THROMBOZYTEN LEUKÄMIE THROMBOZYTOPENIE PATIENTEN RISIKOFAKTOREN