Vergleichsgruppenbildung mittels Routinedaten – Notwendigkeit der Identifikation von geeigneten Matchingkriterien am Beispiel der Evaluation eines neuen Versorgungsmodells für Pat…
D Matusiewicz, S Mostardt, J Wasem, A Neumann · Das Gesundheitswesen · 2010 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In der Versorgungsforschung liegt häufig ein Untersuchungsdesign ohne parallele Vergleichsgruppe zu Grunde. Hier ergibt sich die Schwierigkeit, den Effekt einer optimierten Versorgung auf die Outcomeparameter zuverlässig zu ermitteln. Daher werden immer häufiger Sekundärdaten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur Bildung einer Vergleichsgruppe verwendet. Bewährte Methoden zur Erreichung der Vergleichbarkeit zweier Gruppen sind dabei verschiedene Matchingverfahren. In diesem Zusammenhang müssen bei Studien mit fehlender Vergleichsgruppe im Vorfeld geeignete Kriterien im Hinblick auf den Outc…