Determinanten für die elterliche Angabe von Impfnebenwirkungen bei Kinder und Jugendlichen
C Poethko-Müller, K Atzpodien, M Schlaud · Das Gesundheitswesen · 2010 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit sinkender Inzidenz impfpräventabler Erkrankungen gewinnen Impfnebenwirkungen und deren Wahrnehmung zunehmend Bedeutung bei elterlichen Impfentscheidungen. Im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey („KiGGS“) wurden 2003–2006 durch das Robert Koch-Institut repräsentative Daten zum Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen im Alter von 0–17 Jahren erhoben. Impfangaben wurden der ärztlichen Dokumentation in den Impfausweisen entnommen. Im ärztlichen Interview wurde nach Gründen für nicht verabreichte Impfungen, nach schlecht vertragenen Impfungen und den hierbei aufgetretenen Symptomen gefragt. Mit den SPSS-A…