Hirnorganische Veränderungen nach intrauterinem Fruchttod eines Feten bei monochorialen Zwillingsschwangerschaften: Vergleich zwischen Ultraschall und Magnetresonanztomografie
B Jatzko, D Preyer, C Worda · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2011 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Monochoriale Zwillingsschwangerschaften sind mit einem erhöhten Risiko für Mütter und Kinder assoziiert. Der Tod eines Feten nach dem ersten Trimenon, mit einer Inzidenz von 12%, ist mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität des überlebenden Feten vergesellschaftet. Häufig kommt es in Folge zu einem Blutshifiting, welches bis zum Tod des überlebenden Zwillings führen kann. Studienziel: Ziel dieser Studie ist es, strukturelle cerebrale Auffälligkeiten des überlebenden Zwillings so früh wie möglich zu diagnostizieren. Hierfür wurden Magnetresonanztomografie (MRI) und Ultraschall bezüglich Aussagekra…