Radiofrequenzablation bei Barrettösophagus
A Ziachehabi, H Fuchssteiner, A Maieron, F Wewalka, G Schneider, R Schöfl · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Etwa 30% der Patienten mit erfolgreich, lokal entferntem Barrettkarzinom entwickeln innerhalb von 5 Jahren ein Zweitkarzinom (Ell et al.), niedriggradige Dysplasien können in ca. 10% in ein Karzinom übergehen, wenn man sie belässt. Diese Argumente sprechen für die komplette Entfernung der Barrettschleimhaut, sobald eine prämaligne Veränderung besteht. Unser Konzept sieht bei mukosalem Karzinom oder umschriebener hochgradiger Dysplasie eine endoskopische Mukosaresektion mit folgender RFA vor. Bei leichtgradiger Dysplasie oder makroskopisch nicht auffindbarer hochgradiger Dysplasie eine primäre RFA. B…