Ist Nephroprotektion durch die Auswahl des Röntgen-Kontrastmittels im Rahmen von Gefäßinterventionen bei vorbestehender Niereninsuffizienz möglich?
E. Schönefeld, S. Höwler, N. Osada, G. Torsello · Zentralblatt für Chirurgie · 2011 · Heft 05 · S. 426-430
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Die Zahl endovaskulärer Prozeduren hat dazu geführt, dass eine Form der Niereninsuffizienz häufiger zu beobachten ist : Hierbei handelt es sich um die Kontrastmittel-induzierte Nephropathie (kurz: CIN). Sie entwickelt sich in 0,6–44 % der mit iodhaltigen Röntgenkontrastmitteln behandelten Patienten . Die Inzidenz der CIN bei Hochrisikopatienten kann auf 50–70 % ansteigen. Bei Komplikationen kann im Verlauf eine irreversible Nierenfunktionsschädigung folgen. Zu den bisher evaluierten Risikofaktoren zählen primär die chronische Nierenfunktionseinschränkung, der Diabetes mellitus, das A…