CareLit Fachartikel

Neue Befunde zur Glutamathypothese der Alkoholabhängigkeit

D Hermann, U Frischknecht, F Kiefer, G Ende, W Sommer, K Mann · Suchttherapie · 2011 · Heft 08

Dokument
1170580
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Suchttherapie
Autor:innen
D Hermann, U Frischknecht, F Kiefer, G Ende, W Sommer, K Mann
Ausgabe
Heft 08 / 2011
Seiten
–
Erschienen: 2011-08-22 00:00:00
ISSN
1439-9903

Zusammenfassung

Die Glutamathypothese der Alkoholabhängigkeit geht davon aus, dass, nach einer Hemmung der glutamatergen Neurotransmission während der Trinkphase, der Alkoholentzug mit einer Disinhibition der glutamatergen Neurotransmission verbunden ist, die die Entzugssymptome verursacht. Während der Abstinenzphase können Alkohol-Schlüsselreize oder negative Emotionen zu einer erhöhten glutamatergen Neurotransmission beitragen, die mit Symptomen einhergeht, die an Entzugssymptome erinnern und so zu Verlangen nach Alkohol und letztendlich zum Rückfall führen. Um diese Hypothesen zu prüfen, wurde in einer translationalen MR spe…

Schlagworte

Alkoholabhängigkeit Entzugssymptome Glutamat MR-Spektroskopie Acamprosat Suchttherapie