Neue Befunde zur Glutamathypothese der Alkoholabhängigkeit
D Hermann, U Frischknecht, F Kiefer, G Ende, W Sommer, K Mann · Suchttherapie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Glutamathypothese der Alkoholabhängigkeit geht davon aus, dass, nach einer Hemmung der glutamatergen Neurotransmission während der Trinkphase, der Alkoholentzug mit einer Disinhibition der glutamatergen Neurotransmission verbunden ist, die die Entzugssymptome verursacht. Während der Abstinenzphase können Alkohol-Schlüsselreize oder negative Emotionen zu einer erhöhten glutamatergen Neurotransmission beitragen, die mit Symptomen einhergeht, die an Entzugssymptome erinnern und so zu Verlangen nach Alkohol und letztendlich zum Rückfall führen. Um diese Hypothesen zu prüfen, wurde in einer translationalen MR spe…