Ein gewichteter manometrischer Score aus den Messdaten der anorektalen Manometrie (ARM) differenziert am besten zwischen Gesunden (Ges) und Patienten mit Stuhlinkontinenz (INK)
C Pehl, N Scalercio, H Seidl, F Gundling, T Schmidt, W Schepp, S Labermeyer · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
INK-Pat. weisen einen erniedrigten Ruhe- (RD) und Zwickdruck (ZD) sowie eine beeinträchtigte Sensorik als Kontinente auf. Widersprüchlich sind die Daten, ob die ARM jedoch exakt zwischen Ges und INK unterscheidet. Ziel: Evaluierung der Trennschärfe der ARM in einer großen Kohorte. Bei 144 Ges (71F; 63(21–90)J) und 573 INK (416F; 63(19–94)J; 153 Grad I, 272 Grad II, 213 Grad III) wurden RD, ZD sowie Perzeptions- (BVP) und Stuhldrangschwelle (BVD) bestimmt. Logistische Regressionsanalyse (LRA) wurde verwendet um den Einfluss der Messdaten auf die binäre Variable Kontinenz/INK zu evaluieren. Mittels ROC Analyse wur…