CareLit Fachartikel

Behandlung der Lepra im Mittelalter: Vorstellungen und Fiktionen

M. Hundeiker · Aktuelle Dermatologie · 2012 · Heft 04 · S. 121-125

Dokument
1170735
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Dermatologie
Autor:innen
M. Hundeiker
Ausgabe
Heft 04 / 2012
Jahrgang 38
Seiten
121-125
Erschienen: 2012-04-01 00:00:00
ISSN
0340-2541

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der Umgang mit Leprakranken im Mittelalter war durch tradierte Lehrmeinungen geprägt, aber auch durch gezielte Fiktionen. So untermauerten Päpste, weil das NT von Heilungen durch Christus berichtet, Ansprüche auf dessen Nachfolge mit Legendenerfindungen wie die der Heilung Konstantins durch Silvester I. In Heiligenlegenden war Umgang mit Kranken eine Probe der Humilitas. Lepra bekam ein Doppelgesicht: einerseits Sünden-Strafe, andererseits Probe; Heilung bedeutete Gnade. Trotz alledem war aber die Übertragbarkeit der Krankheit als Ausgrenzungsgrund (3. Mose 13: 45 – 46) nicht vergessen. Lepra war…

Schlagworte

Blut Tuberkulose Gesetz Aktuelle Dermatologie