Grenzzoneninfarkte: Pathophysiologie und Kennzeichen in der Bildgebung
N.N. · Neuroradiologie Scan · 2012 · Heft 03 · S. 185-200
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Grenzzonen- oder Wasserscheideninfarkte sind ischämische Läsionen, die an charakteristischen Stellen zwischen den Versorgungsgebieten von 2 großen Arterien auftreten. Diese Läsionen machen etwa 10 % aller Hirninfarkte aus und sind in der Fachliteratur ausführlich beschrieben. Ihre Pathophysiologie ist noch nicht vollständig entschlüsselt, aber eine allgemein anerkannte Hypothese geht davon aus, dass eine verminderte Perfusion in den distalen Bereichen der Gefäßgebiete zu einer Infarktanfälligkeit führt. Es werden 2 Arten von Grenzzoneninfarkten unterschieden: äußere (kortikale) und innere (subkor…