Ketamininduzierte Vesikopathie
N.N. · Psychiatrische Praxis · 2012 · Heft 01 · S. 43-45
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über einen 25-jährigen Patienten mit jahrelangem transnasalem Ketaminmissbrauch, der sich mit starken irritativen Miktionsbeschwerden (imperativer Harndrang, Pollakis- und Dysurie) sowie stärkster Algurie vorstellte. Zystoskopisch zeigte sich das Bild einer erosiven Zystitis, die bei Fehlen konkurrierender Ätiologien als ketamininduzierte Vesikopathie verstanden werden muss. Trotz intensiver Motivation konnte der Patient nicht zu einer Ketaminabstinenz bewegt werden, sodass nach 2-maligen frustranen Heilversuchen durch Injektion von 200 I. E. sowie 400 I. E. Botulinumtoxin A in die…